Meditationsblockade? – einer dieser 5 Tipps großer Yogis hilft garantiert!

Meditationsblockade

Du fühlst dich nach deiner Meditation beschi**en?

Warst unkonzentriert?

Tausend Dinge von denen du dich ablenken lässt?

Hattest nach einem langen anstrengenden Arbeitstag einfach keinen Kopf dafür?

Würdest aber so gerne in den Frieden des gedankenlosen Zustands abtauchen?

Dann bist du hier genau richtig!

Jeder von uns kennt das: Man investiert Zeit und Mühe und dann kommt doch nichts dabei heraus.

Das Ergebnis: Frust – und das Gefühl am liebsten alles hin schmeißen zu wollen.

Aber halt, dann ist da die Erinnerung an vergangene Meditationen, die so wunderbar erfrischend für Geist und Körper waren. Deren Auswirkungen du auch über viele Stunden noch spüren konntest.

Wer einmal der Meditation verfallen ist, hört nicht leichtfertig damit auf. Und doch ist es schwierig die zahlreichen Tiefs zu überwinden.

Genau aus diesem Grund habe ich dir 5 Tipps großer Yogis zusammengestellt, die dir über deine Meditationsblockade hinweg helfen können.

Tipp #1: Akzeptiere jedes Ergebnis

„Every sincere effort is registered in the divine consciousness. Your duty as a devotee is to accept whatever [God] sends you — and, for that matter, whatever He doesn’t send.“

Paramahamsa Yogananda

Jeder kennt das: Man setzt sich zur Meditation in der Erwartung einen bestimmten Zustand zu erreichen. Gelingt das nicht, ist man enttäuscht und frustriert.

Die Frage kommt auf: Habe ich etwas falsch gemacht?

Jemand hat die Meditation einmal mit dem Graben nach einem Schatz verglichen. Während dem Graben kann es sein, dass man einen kurzen Blick auf den Schatz werfen kann, das Graben ist jedoch nicht der Schatz!

Viele Meter Dreck, Schlamm und womöglich Steine müssen aus dem Weg geschafft werden um ans Ziel zu gelangen. Dabei ist große Anstrengung nötig. Man macht sich die Hände schmutzig und stinkt nach Schweiß.

Genau so ist es auch beim Meditieren. Manchmal findet man vor lauter wirren Gedanken keinen einzigen ruhigen Moment. Gerade wenn im beruflichen oder privaten Leben „viel los“ ist.

Setzt man sich dann zur Meditation dann passiert es leicht, dass man sich automatisch über die Vorgänge des Tages Gedanken macht.

Während eines 9h Arbeitstages ist man darauf gedrillt zu „funktionieren“. Kommt man dann nach Hause und meditiert, entspannt sich der Körper und man wird sich erst bewusst wie anstrengend der Tag war.

Fühlt man sich nach der Meditation „fertig“, muss das nichts mit der Übung selbst zu tun haben. Sie hat nur bewusst gemacht was vorher verborgen war.

Meditation kann auch körperlich unangenehm sein. Während tiefer Konzentration können sich Spannungen lösen und an die Oberfläche des Bewusstseins dringen. Springt man dann schnell auf und begibt sich in die Hektik des Alltags, haben diese keine Zeit sich zu lösen. Das kann sich so anfühlen, als wäre man in vollem Schwung gegen einen Türsturz gelaufen. Und das den ganzen Tag. Keine schöne Sache.

All diese Ergebnisse haben einen Nenner:

-Es geschieht etwas in uns-

Allein die Tatsache dass wir…

  • uns unseren wirren Gedanken bewusst werden
  • unseren Körperzustand fühlen
  • merken wie sich Spannungen lösen

…deutet darauf hin, dass irgendetwas mit uns geschieht.

Egal ob man sich danach…

  • gut
  • erfrischt
  • friedlich

oder

  • schlecht
  • fertig
  • ruhelos

…fühlt – wichtig ist ernsthaft zu üben und auf dem Weg zu bleiben.

Jeder Weg ist individuell. Der eine mag Visionen und außergewöhnliche Erfahrungen haben, während der andere nüchterne oder sogar unangenehme Erfahrungen macht.

Es ist sehr schwierig zu beurteilen ob eine Meditation gut oder schlecht war.

Daher ist es wichtig jedes Ergebnis zu akzeptieren und sich bewusst zu sein, dass ernsthafte und ausdauernde Praxis langfristig zum Erfolg führt.

Tipp #2: Beobachten statt bekämpfen

„Do not allow yourself to suppress your thoughts. Instead, let the thoughts come before you and become a sort of observer. Start observing your own mind. Do not try to escape; do not be afraid of your thinking.“

Swami Rama

Jeder hat es tausende Male gelesen oder gehört:

„Beobachte deine Gedanken“

Doch das ist leichter gesagt als getan. Wie schon bei Tipp #1 beschrieben: nach einem langen Arbeitstag rasen die Gedanken bei der Meditation geradezu.

Die Kunst liegt darin, sich nicht mit ihnen zu identifizieren. Gegen den Gedankenstrom selbst ist man machtlos. Je stärker man ihn versucht zu bekämpfen, desto schlimmer wird es.

Sehr leicht verstrickt man sich in Gedanken, dreht und wendet sie. Beschäftigt sich mit Fragen und Problemen.

Folgendes Bild kann dabei helfen die Beobachterrolle einzunehmen:

Man stelle sich eine Kamera mit nahem Zoom vor. Jetzt dreht man am Objektiv und sofort sieht man alles aus einer viel weiter entfernten Perspektive.

Das Problem liegt dabei, sich bewusst zu werden wenn man sich in Gedanken verstrickt. Das passiert sehr leicht und gerne über die Hintertür, sodass man es kaum merkt. Erst nach 20 Minuten fällt einem dann auf, dass man sich die ganze Zeit den Kopf zermartert hat.

Gedanken ploppen auf wie Luftblasen an der Oberfläche eines Sees.

Niemand kennt ihre Ursache und niemand kann sie ungeschehen machen.

Wie Swami Rama sagt, solle man nicht versuchen vor ihnen zu flüchten oder sich vor ihnen zu fürchten.

Es ist also möglich einen Zustand zu erreichen, in dem man unvoreingenommen und furchtlos seine Gedanken betrachten kann. Sie unkommentiert kommen lässt, bis sie sich von alleine wieder auflösen.

Gedanken sind das Hauptproblem tiefer Meditation. Wer sich mit ihnen aktiv beschäftigt und identifiziert, kann den Gedankenlosen Zustand nicht erreichen.

Wer jedoch negativen sowie positiven Gedanken gegenüber eine neutrale Beobachterrolle einnehmen kann, ist wie ein Fels in der Brandung.

Unberührt von jeglichen Gedankenstürmen.

Und auch wenn dies allen Meditierern bekannt ist, ist die Praxis sehr schwierig. Es gibt nichts hinterlistigeres als Gedanken. Sie schleichen sich durch irgendein unbewachtes Eck. Und ehe man sich`s versieht, beschäftigt man sich mit ihnen.

Beobachte wie du mit deinen Gedanken umgehst – möglicherweise rührt deine Blockade von der unbewussten Beschäftigung mit ihnen.

Tipp #3: Fokus!

„Your concentration must come as easily as the breath. Fix yourself on one thing and try to hold onto it. All will come right. Meditation is sticking to one thought. That single thought keeps away other thoughts. The dissipated mind is a sign of its weakness. By constant meditation it gains strength.”

Ramana Maharshi

Tipp #3 stellt eine Alternative zur Beobachter-Methode dar.

Die Konzentration auf einen Gedanken oder ein Mantra beschäftigt den Geist und verhindert dadurch das Aufkommen anderer Gedanken.

Diese Methode der Meditation gibt es in nahezu jeder spirituellen Tradition:

z.B.:

  • Mantrameditation der Hindus
  • Herzensgebet der Christen

Welchen Weg man wählt, ist letztendlich egal. Ob Beobachter-Methode oder Mantra-Methode, beide führen zum Ziel.

Experimentiere welcher Weg dir liegt. Womöglich ist es eine Kombination aus beidem.

Über die Effektivität der gewählten Methode entscheidet aber der Fokus der Ausführung.

Absolute Konzentration auf die Übung ist notwendig um Ergebnisse zu erzielen. Gedanken des Alltags oder äußere Ablenkungen versuchen ständig unsere Aufmerksamkeit zu beanspruchen.

Es bedarf eines entschlossenen Willens um diesen Ablenkungen eine Abfuhr zu erteilen.

Ein Mangel an Fokus ist zu 99% der Grund für mangelnden Fortschritt.

Dies gilt für die Meditation genauso wie für Dinge des alltäglichen Lebens.

Egal ob im Sport oder im Berufsleben, Fortschritte erzielt man nur wenn man konzentriert an sich und seinen Aufgaben arbeitet.

Nein –

ist dabei das wichtigste Wort.

Nein, zu Ablenkungen sagen zu können, ermöglicht fokussiertes Arbeiten.

Die absolute Konzentration auf das Mantra bändigt die rastlosen Gedanken und führt zu tiefer Meditation.

Beobachte den Grad an Fokus mit dem du meditierst.

Lässt du dich leicht ablenken? Beschäftigst du dich leicht mit Gedanken?

Ist dies der Fall, fokussiere einfach neu. Mache dies solange, bis diese Art der Übung zu deiner zweiten Natur wird.

Tipp #4: Meditation ist unabhängig von äußeren Umständen

“It is possible to practice God`s  Name under the most adverse circumstances. He causes everything to happen and is therefore ever near.”

Anandamayi Ma

Wer regelmäßig meditiert, gewöhnt sich leicht eine gewisse Routine an.

Man gewöhnt sich zum Beispiel an:

  • immer gleiche Zeiten: z.B. morgens und/oder abends
  • immer gleiche Dauer der Übung, z.B. 20 min
  • einen bestimmten Meditations-platz
  • einen Körperzustand (ausgeschlafen, gerade etwas gegessen, geduscht etc.)
  • Stille (kein Lärm von außen)

All das ist von großem Wert – nichts ist so kraftvoll wie eine Gewohnheit.

Und doch kann es leicht passieren dass unser geregelter Tagesablauf durcheinander geworfen wird. Gerade an Wochenenden, Feiertagen oder im Urlaub ist dies der Fall.

Plötzlich ist eine Morgenmeditation unmöglich, weil die Familienfeier bis tief in die Nacht gedauert hat und man sich noch ganz benebelt fühlt.

Ähnlich ist es wenn man draußen meditiert.

Wer die Stille und Annehmlichkeiten eines Raumes gewohnt ist, der kann im Freien einige Überraschungen erleben:

  • da scheint einem die Sonne direkt ins Gesicht
  • Vögel zwitschern und Verkehrslärm dröhnt
  • Ameisen krabbeln über die Beine

Bei Sonnenaufgang draußen zu meditieren hat trotzdem einen ganz besonderen Wert.

Was ich damit sagen will, ist, dass man sich nicht von äußeren Umständen abhängig machen sollte.

Spätestens wenn man sich bei Gedanken wie:

„Ich kann jetzt nicht meditieren weil ich noch nichts gegessen habe“

ertappt, dann sollte man vorsichtig werden. Natürlich ist es sinnvoll wenn man ausgeschlafen oder an seinem gewohnten Platz meditiert. Meditieren ist aber grundsätzlich jederzeit und in (fast) jedem Zustand möglich.

Das Ego wird gerne bequem und erfindet dann Ausreden.

Bei mir ging das sogar so weit, dass intensive Meditation unmöglich wurde wenn nicht alle Randbedingungen perfekt waren und ich mich nicht „top“ fühlte.

Eines Tages wurde mir dann bewusst, dass mein Ego dieses Konstrukt gebaut hatte. Von da an wurde es dann wieder einfacher.

Gerade draußen kann es schwierig sein Ruhe zu finden. Verkehrsgeräusche stören und Fliegen nutzen dein Gesicht als Landeplatz.

Bei konzentrierter Praxis (z.B. Mantrameditation oä.) kann man sich aber genauso tief in der Übung versenken wie allein im stillen Kämmerlein.

Wer sich von äußeren Bedingungen freimacht, wird viele Gelegenheiten zur Meditation entdecken:

  • Wartezeiten in Arztpraxen
  • in Arbeitspausen
  • am Wegesrand beim Spaziergang durch die Natur

Stelle dir einfach folgende Frage:

„Mache ich die Intensität meiner Meditation von Bedingungen abhängig?“

Wenn du diese Frage mit Ja beantwortest, dann teste einfach das nächste Mal ob du in einem für dich ungewohnten Umstand genauso tief meditieren kannst.

Du wirst erstaunt sein…

Tipp #5: Man erntet was man sät

„Sometimes you may meditate for a few days or for a few months, and then you think you know everything, or you are frustrated about your progress and you quit. To get real success, you must pursue your efforts continuously.“

Paramahamsa Hariharananda

Es gibt ein großes Problem bei der Meditation:

  • niemand kann einem sagen ob man auf dem richtigen Weg ist

Wenn ich ein Haus bauen will, sage ich dem Architekt wie es werden soll. Der erstellt dann einen Plan was wann wie gemacht werden muss.

Werden die benötigte Zeit, Material und Arbeitskraft eingesetzt, kann ich zum Schluss einziehen. Gibt es Probleme, frage ich Spezialisten um Rat.

Wenn das Geld ausgeht, bitte ich die Bank um Kredit.

Im Großen und Ganzen – eine glasklare Sache.

Bei der Meditation sieht das schon anders aus.

Eins ist klar, ein Ziel gibt es schon. Das mit der Erleuchtung und so.

Aber wer kann einem das erklären? Und vor allem – wer macht einen Plan? Welche Ressourcen muss ich einsetzen? Welche (Bau-)zeit muss ich einrechnen?

All diese Punkte liegen irgendwo im Ungewissen. Nach anfänglicher Euphorie kann sich die Begeisterung für Meditation ganz schnell legen.

Manchmal scheint es, als ob man über lange Zeiträume keinen Schritt voran kommt. Wäre ein Lehrer vorhanden, könnte er uns erklären dass solche Phasen wichtig sind und für unser Wachstum notwendig.

Solange es aber keine erleuchteten Meister oder Schulen gibt, die diesen Weg lehren und Feedback geben, bleibt nur eins:

Auf eigene Faust den Weg erkunden. Die Initiative ergreifen und einen Weg bahnen .

Es heißt, dass mit einfacher Mantra-Meditation (in nahezu jeder spirituellen Tradition vorhanden) der Zustand der Erleuchtung zu erreichen ist.

Das ist vielleicht nicht der effektivste und schnellste Weg, aber er ist machbar.

Einst gilt immer: Nur wer viel investiert, kann viel erlangen. Wie in allen Dingen des Lebens, bringt Halbherzigkeit nicht weit.

Meditation ist ähnlich einem Sport:

  • Es gibt anstrengende Workouts
  • Durstrecken
  • Muskelkater (fürs Bewusstsein 😉

Meditation ist nicht immer Friede und Freude.

Der Weg nach innen ist anstrengend und schweißtreibend.

Denn – das Ego ist der herausfordernste Gegner den es gibt.

Und deswegen muss der, der es überwinden will, immer am Ball bleiben.

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